Do 7. Mai bis Sa 13. Juni 2026
FEROSE Eisenplastiken
Vernissage: Do 7. Mai, 17 – 20 Uhr
Gewachsenes Eisen
Die Eisenplastiken werden aus einzelnen Stäben geschweißt. Die offene Flamme macht das Eisen flüssig, es wird Tropfen für Tropfen verbunden, strukturiert. Es kühlt ab, wird fest. Die Hitze hinterlässt ihre Spur. Durch das sehr langsame Arbeiten, reift die Plastik. Was werden will hat Raum, Gestalt anzunehmen. Es entstehen Hüllen, Fragmente, Wandarbeiten, die sowohl offen, als auch geschlossen, in sich ruhend, stark und auch fragil sind. Glatt, samtig oder rau, grau oder rostig.
Legende:
Ohne Titel 2024 27 x 24.5 cm, Fotos © René Lamb
Mahsooni Adults
Im Kleiderladen von Mahsooni Adults, Gerbergässlein 2, Basel zeigt die Künstlerin Ferose im Hinterhof drei grössere Eisenplastiken. Wir danken Asli Tas für die gute Zusammenarbeit.
Finissage: Sa 13. Juni, 12 – 16 Uhr
So 1. März bis So 31. Mai 2026
Jürg Kreienbühl | Suzanne Lopata | Stéphane Belzère-Kreienbühl Malerei und Druckgraphik
Vernissage: So 1. März,13 – 17 Uhr.
Begrüssung durch Lisa Holinger und Gregor Muntwiler um 13.30, danach Einführung durch Heinz Häsler, Kunsthaus Interlaken.
DIE FAMILIE KREIENBÜHL
JÜRG KREIENBÜHL verbindet Themen des Memento mori mit einem Zweifel an den Entscheidungen der Elite. Betroffen von der Unausweich- lichkeit der Existenz, malt er zuerst Friedhofsbilder, dann die am Rande des Nichts stehenden Bewohner der Banlieue von Paris.
Die Arbeiten der Künstlerin SUZANNE LOPATA liegen stilistisch zwischen naiver Malerei und Neuer Sachlichkeit. Sie sind geprägt von akribisch genauer Beobachtung und einer eigenständigen, naturnahen Umsetzung der Motive, welche Suzanne Lopata in ihrer unmittelbaren, vertrauten Umgebung findet.
Ein Bild von den Diaquarellen aus der Serie 2019, die STÉPHANE BELZÈRE-KREIENBÜHL angefangen hat und weiterführt. Hier nach einem Diapositiv aus dem Familienbestand gemalt: mein Vater, das Schloss von Herisson (Mittelfrankreich, Département Allier) mit Porträt von Maurice Munzinger im Vordergrund.
Legenden:
Jürg KREIENBÜHL:«Gartenhag2»
Suzanne LOPATA: «LeFauteuil»
Stéphane BELZÈRE-KREIENBÜHL:«DiaquarelleNo7»
Finissage: So 31. Mai, 12 – 16 Uhr.
Paradiesli in Sigriswil, Lisa Holinger
Galerie Eulenspiegel, Gregor Muntwiler
Feldenstrasse 87
3655 Sigriswil
T +41 33 251 51 55
info@galerieeulenspiegel.ch
www.galerieeulenspiegel.ch
https://www.s-paradiesli.ch
Offen: Sa 14-19 So 11-18h
Ausstellung von 14. Juni – 15. August 2026
REGULA KAESER-BONANOMI UND BENDICHT FRIEDLI
KERAMIK SKULPTUREN UND MALEREI
VERNISSAGE
Wir freuen uns, Sie zur Ausstellungseröffnung einzuladen, am Sonntag, den 14.Juni 2026, von 13–17 Uhr. Begrüssung durch
LISA HOLINGER und GREGOR MUNTWILER, um 13.30 Uhr.
Danach Einführung durch Kunsthistoriker DR. HEINZ STAHLHUT. Danksagung durch REGULA KAESER-BONANOMI.
ANWESENHEIT
REGULA KAESER-BONANOMI ist anwesend am Sonntag, 5. und 19. Juli 2026, am Samstag, 1. August 2026 sowie an der Vernissage und Finissage.
ERWIN KOLB von der STIFTUNG LINETTE UND BENDICHT FRIEDLI ist anwesend am Sonntag, 19. Juli 2026 und 9. August 2026 sowie an der Vernissage und Finissage.
BUCHLESUNG
Die Autorin MARIANNE MÜHLEMANN liest am Sonntag, 5. Juli 2026, um 11 Uhr, aus dem Buch «Zyklische Kunst mit Ton in Transformation» von REGULA KAESER- BONANOMI.
NEUES BUCH
Zur Ausstellung erscheint ein neues, grossformatiges Buch:
REGULA KAESER-BONANOMI
Formlos und in Form
Zyklische Kunst mit Ton in Transformation
Marianne Mühlemann (Autorin), Lisa Schäublin (Fotografie), Weber-Verlag AG (Herausgeber) ISBN 978-3-03818-864-3
REGULA KAESER-BONANOMI Keramik Skulpturen
Ton ist ein Stück Mutter Erde. Regula Kaeser-Bonanomi formt ihn. Und lässt ihn entformen. Während mehr als einem Jahr hat die Fotografin Lisa Schäublin diesen Kreislauf dokumentiert und die Autorin Marianne Mühlemann mit der Künstlerin Ateliergespräche geführt. Das Buch «formlos und in Form» erzählt in Wort und Bild von dieser zyklischen Transfor- mation. Auch die (gebrannten!) Skulpturen der Keramikerin in der Ausstellung leben irgendwo zwischen hier und dort. Sie sind menschlich oder tierisch oder beides zusammen. Ob klein oder lebensgross, sie lassen uns teilhaben an ihrem Träumen und Ahnen.
ÜBER SICH SELBST: Bendicht Friedli (1930 – 2014)
1985 als Mitglied der GSMBA: Meist auf natürliche Vorbilder – Figuren und Landschaften – zurückgreifend, bin ich ein Zeichner und Maler von eher konventionellem Zuschnitt.
Meine Bilder sind aufs Wesentliche reduziert mit lapidaren Formen und wenigen, fast unge- brochenen Farben, die durch starke Kontraste besonders zum Leuchten kommen.
Die Strenge der Form, die Einfachheit der Elemente sowie die Angemessenheit der Mate- rialien helfen mir im Bestreben, zeichnend und malend neue Wirklichkeit zu schaffen.
Abbildung Vorderseite:
REGULA KAESER-BONANOMI
«Leiche in der Barke pallia», 2024/2025, Barke und Mäntel aus eisenhaltigem Steinzeugton, gebrannt. Leiche und Neugeborenes aus hellem Steinzeugton, ungebrannt. Lösen sich im Wasser auf.
(Foto Lisa Schäublin)
Abbildung Rückseite:
BENDICHT FRIEDLI
«Grüne und klobige Sonnenblumen», 2012, Acryl auf Malkarton, 72 x 52 cm.
FINISSAGE ist am Samstag, den 15. August 2026, von 12–16 Uhr.
Paradiesli in Sigriswil und Galerie Eulenspiegel
Gregor Muntwiler
Feldenstrasse 87
3655 Sigriswil
T +41 33 251 51 55
info@galerieeulenspiegel.ch
https://galerieeulenspiegel.ch/
Do 18. Juni – Sa 8. August 2026
Byeong Hee Bae und Marc Renaud
Objekte, Skulpturen und Fotografien
Vernissage am 18. Juni von 17-20h
Byeong Hee Bae
Die Ausstellung stellt Fotografie und Skulptur in den Dialog. Byeonghee Bae geb. 1981 in Gimcheon, Korea schloss sein Masterstudium in Bildhauerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, Deutschland ab und promovierte 2016 an der Jeonbuk National University, Jeonju, Südkorea. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Woojin Young Artists Award (2018) und dem Jeolla Young Artist (2024). In seinen Skulpturen aus Holz und Metall thematisiert er Vitalität und Beständigkeit in reduzierter Formsprache. Text: H.K.Park
Legende:
Byeong Hee Bae, Eine neue Stadt 2014, Mixed Media 50x20x25 cm
Marc Renaud „Épiderme“
Der Boden ist eine begrenzte, nicht erneuerbare Ressource von hohem ökologischem und wirtschaftlichem Wert. Er stellt ein unschätzbares Gut für die Gesellschaft dar. Die Verschlechterung der Bodenqualität und der Verlust von Flächen sind wenig sichtbare Realitäten, die jedoch schwerwiegende Folgen haben. Mit Épiderme widmet sich der Fotograf Marc Renaud diesem wichtigen Thema und erstellt eine Dokumentation über den Schweizer Boden bis hinauf zur Nordseeküste. Dazu enthüllt er einige geheime unterirdische Geschichten.
Legende:
Marc Renaud Gemahlene Kokosfasern als Rohstoff für die Herstell-ung von Pflanzenerde, Produktionsstätte, Aarberg (BE) 2025
Archiv Pigmentdruck Format: 80 x 60 cm Edition: 1/4
Finissage: Sa 8. August, 12 – 16 Uhr
