Do 18. Juni – Sa 8. August 2026
Byeong Hee Bae und Marc Renaud
Objekte, Skulpturen und Fotografien
Vernissage am 18. Juni von 17-20h
Byeong Hee Bae
Die Ausstellung stellt Fotografie und Skulptur in den Dialog. Byeonghee Bae geb. 1981 in Gimcheon, Korea schloss sein Masterstudium in Bildhauerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, Deutschland ab und promovierte 2016 an der Jeonbuk National University, Jeonju, Südkorea. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Woojin Young Artists Award (2018) und dem Jeolla Young Artist (2024). In seinen Skulpturen aus Holz und Metall thematisiert er Vitalität und Beständigkeit in reduzierter Formsprache. Text: H.K.Park
Legende:
Byeong Hee Bae, Eine neue Stadt 2014, Mixed Media 50x20x25 cm
Marc Renaud „Épiderme“
Der Boden ist eine begrenzte, nicht erneuerbare Ressource von hohem ökologischem und wirtschaftlichem Wert. Er stellt ein unschätzbares Gut für die Gesellschaft dar. Die Verschlechterung der Bodenqualität und der Verlust von Flächen sind wenig sichtbare Realitäten, die jedoch schwerwiegende Folgen haben. Mit Épiderme widmet sich der Fotograf Marc Renaud diesem wichtigen Thema und erstellt eine Dokumentation über den Schweizer Boden bis hinauf zur Nordseeküste. Dazu enthüllt er einige geheime unterirdische Geschichten.
Legende:
Marc Renaud Gemahlene Kokosfasern als Rohstoff für die Herstell-ung von Pflanzenerde, Produktionsstätte, Aarberg (BE) 2025
Archiv Pigmentdruck Format: 80 x 60 cm Edition: 1/4
Finissage: Sa 8. August, 12 – 16 Uhr
Ausstellung von 14. Juni – 15. August 2026
REGULA KAESER-BONANOMI UND BENDICHT FRIEDLI
KERAMIK SKULPTUREN UND MALEREI
VERNISSAGE
Wir freuen uns, Sie zur Ausstellungseröffnung einzuladen, am Sonntag, den 14.Juni 2026, von 13–17 Uhr. Begrüssung durch
LISA HOLINGER und GREGOR MUNTWILER, um 13.30 Uhr.
Danach Einführung durch Kunsthistoriker DR. HEINZ STAHLHUT. Danksagung durch REGULA KAESER-BONANOMI.
ANWESENHEIT
REGULA KAESER-BONANOMI ist anwesend am Sonntag, 5. und 19. Juli 2026, am Samstag, 1. August 2026 sowie an der Vernissage und Finissage.
ERWIN KOLB von der STIFTUNG LINETTE UND BENDICHT FRIEDLI ist anwesend am Sonntag, 19. Juli 2026 und 9. August 2026 sowie an der Vernissage und Finissage.
BUCHLESUNG
Die Autorin MARIANNE MÜHLEMANN liest am Sonntag, 5. Juli 2026, um 11 Uhr, aus dem Buch «Zyklische Kunst mit Ton in Transformation» von REGULA KAESER- BONANOMI.
NEUES BUCH
Zur Ausstellung erscheint ein neues, grossformatiges Buch:
REGULA KAESER-BONANOMI
Formlos und in Form
Zyklische Kunst mit Ton in Transformation
Marianne Mühlemann (Autorin), Lisa Schäublin (Fotografie), Weber-Verlag AG (Herausgeber) ISBN 978-3-03818-864-3
REGULA KAESER-BONANOMI Keramik Skulpturen
Ton ist ein Stück Mutter Erde. Regula Kaeser-Bonanomi formt ihn. Und lässt ihn entformen. Während mehr als einem Jahr hat die Fotografin Lisa Schäublin diesen Kreislauf dokumentiert und die Autorin Marianne Mühlemann mit der Künstlerin Ateliergespräche geführt. Das Buch «formlos und in Form» erzählt in Wort und Bild von dieser zyklischen Transfor- mation. Auch die (gebrannten!) Skulpturen der Keramikerin in der Ausstellung leben irgendwo zwischen hier und dort. Sie sind menschlich oder tierisch oder beides zusammen. Ob klein oder lebensgross, sie lassen uns teilhaben an ihrem Träumen und Ahnen.
ÜBER SICH SELBST: Bendicht Friedli (1930 – 2014)
1985 als Mitglied der GSMBA: Meist auf natürliche Vorbilder – Figuren und Landschaften – zurückgreifend, bin ich ein Zeichner und Maler von eher konventionellem Zuschnitt.
Meine Bilder sind aufs Wesentliche reduziert mit lapidaren Formen und wenigen, fast unge- brochenen Farben, die durch starke Kontraste besonders zum Leuchten kommen.
Die Strenge der Form, die Einfachheit der Elemente sowie die Angemessenheit der Mate- rialien helfen mir im Bestreben, zeichnend und malend neue Wirklichkeit zu schaffen.
Abbildung Vorderseite:
REGULA KAESER-BONANOMI
«Leiche in der Barke pallia», 2024/2025, Barke und Mäntel aus eisenhaltigem Steinzeugton, gebrannt. Leiche und Neugeborenes aus hellem Steinzeugton, ungebrannt. Lösen sich im Wasser auf.
(Foto Lisa Schäublin)
Abbildung Rückseite:
BENDICHT FRIEDLI
«Grüne und klobige Sonnenblumen», 2012, Acryl auf Malkarton, 72 x 52 cm.
FINISSAGE ist am Samstag, den 15. August 2026, von 12–16 Uhr.
Paradiesli in Sigriswil und Galerie Eulenspiegel
Gregor Muntwiler
Feldenstrasse 87
3655 Sigriswil
T +41 33 251 51 55
info@galerieeulenspiegel.ch
https://galerieeulenspiegel.ch/
Do 13. bis Sa 22. August 2026
Basler Kunstgesellschaft präsentiert…
Anna Grafström Burkhardt | Marcela Montes
Einladung zur Vernissage, Donnerstag, 13. August 2026, 17 bis 20 Uhr. Begrüssung durch Roman Müller, Präsident der Basler Kunstgesellschaft. Einführung durch Gregor Muntwiler, um 18 Uhr.
Anwesenheit: Anna Grafström Burkhardt und Marcela Montes sind anwesend an der Vernissage/Finissage und am Samstag, 15. August 2026, von 12–16 Uhr.
Am langen Tisch: Freitag, 14. August 2026, um 19 Uhr, zusammen essen im Gärbergässli, BKG-Mitglieder und gerne auch Gäste sitzen zusammen, reden, essen, trinken.
«Die BKG präsentiert…» zeigt jährlich Werke von neuen Mitgliedern der Basler Kunstgesellschaft. Die Galerie Eulenspiegel stellt ihre Räume freundlicherweise zur Verfügung.
ANNA GRAFSTRÖM BURKHARDT
Wir leben nebeneinander und sind doch alleine. Meine Arbeiten setzen sich mit den stillen, aber tiefgreifende Auswirkungen der Digitalisierung auseinander. Sie spiegeln wie ständige Bildschirm-nutzung unsere Wahrnehmung, unsere Begegnungen und unsere Nähe verändert. Blicke gehen verloren, Gespräche verstummen… Was bleibt, ist ein leises Gefühl von Distanz. Die Ausstellung lädt dazu ein innezuhalten, hinzusehen und sich selbst darin zu erkennen.
Arbeiten – Auswirkung der Digitalisierung: Aquarell Serie – kritische Spiegelung die neue Gesellschaft in die Digitale Welt mit experimentelle Aquarell Waschtechnik.
MARCELA MONTES
Pinitigri ist vom Jaguar inspiriert, einem der grössten Raubkatzen Amerikas. Sein Schutz und der Erhalt seines Lebensraums tragen dazu bei, die Artenvielfalt des Regenwaldes zu bewahren. Der Name Pinitigri bedeutet in einer surinamischen Sprache «Jaguar». In einer seiner Hände hält er eine Coca-Cola-Flasche, die im Regenwald zurückgelassen wurde.
Finissage: Samstag, 22. August 2026, von 12 bis 16 Uhr.
Die Kunsttage Basel sind eine Kollektiv-Veranstaltung für zeitgenössische und moderne Kunst. Vom 28. bis 30. August 2026 bieten über 60 Basler Institutionen ein gemeinsames Programm: www.kunsttagebasel.ch
Die Galerie Eulenspiegel präsentiert die Künstler:Innen
LISA AMBLE – NORA ALIENA FRIEDLIN – NICOLAS BERNIÈRE
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
KUNSTTAGE BASEL
Do 27. August bis Sa 26. September 2026
Lisa Amble Container und Mulden Malerei
Gerne laden wir Sie ein zur Vernissage am Donnerstag, 27. August 2026, von 17– 19.30 Uhr. Begrüssung durch Gregor Muntwiler, um 18 Uhr. Danach Einführung durch Nora Petersen, Kunstvermittlerin.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: LISA AMBLE, Container und Mulden, Text Nora Petersen, ISBN 978-3-9526177-3-1.
Performances:
NORA ALIENA FRIEDLIN
Sa 29. August 15 Uhr,
So 30. August 12 Uhr.
Abbildung:
LISA AMBLE, «Mulden», 2025/26, Öl auf Papier, 35×50 cm. (Foto Thomas Dillier)
LISA AMBLE: CONTAINER UND MULDEN
Die neue Werkserie der Basler Künstlerin Lisa Amble vereint Ölbilder unter dem Titel «Container». Bei den Bildern mit Detailansichten versinkt man vermeintlich in organisch anmutenden Naturlandschaften, wobei die verschiedenen Oberflächenstrukturen wie abstrakte Farb- und Formlandschaften wirken. Bei einem nächsten Bild, in einer komplexen Mulden-architektur aus blauen Farbklängen, ziehen vereinzelte pointierte rote Flächen den Blick auf sich.
Die Serie lässt Betrachtende unterschiedlichste Erscheinungs-formen der metallenen Grossbehälter ent- decken. Organische wie auch geometrische Struk-
turen wechseln sich ab und laden ein, die verwitterten Oberflächen und pastösen Farbschichten genauer zu betrachten.
Finissage: Samstag, 26. September 2026, 14 bis 16 Uhr.
Installationsschaufenster Gerbergässlein 34, Basel.
KUNSTTAGE BASEL
Do 27. August bis Sa 31. Okt. 2026
«Kleines unbewegliches Theater»
Nicolas Bernière*
Gerne laden wir Sie ein zur Vernissage
am
Donnerstag, 27. August 2026, von 17– 20 Uhr. Begrüssung durch Gregor Muntwiler, um 18 Uhr.
Anwesenheit: NICOLAS BERNIÈRE ist anwesend am
Do 27. August 17–20 Uhr
Fr 28.August 16–18 Uhr
Sa 29. August 14 –16 Uhr
So 30. August 14 –17 Uhr.
Abbildung: NICOLAS BERNIÈRE: «Das Labor», 2025, Zeich- nung auf Leinen, Karton, Leim und Acryl, 450 x 350 x 350 cm.
«Kleines unbewegliche Theater» Nicolas Bernière entwirft labyrinthische, spielerische Räume, die zum visuellen Flanieren einladen und durch die man sich bewegt und Vitrinen, die man mit dem Blick durchstreift, gefesselt von einer Vielzahl von Details. Der Künstler entwickelt seine immersiven Installationen ohne Technologie aus einfachen und recycelbaren Materialien. Da der Mensch im Mittelpunkt dieser Arbeit steht, sind diese Vitrinen als «Geschichtenmaschinen» konzipiert.
Finissage: Sa 31. Oktober 2026, 12 bis 16 Uhr
* Installationsschaufenster Gerbergässlein 34, Basel.
KUNSTTAGE BASEL
Nora Aliena Friedlin | Performances
Sa 29. August 15 Uhr
So 30. August 12 Uhr
Besucherzahl ist beschränkt!
to mold and to contain – Ich leg mich in die Mulde
zwischen deinen Schlüsselbeinen.
Was ist mein Körper anderes, als ein Container, der in sich auf-nimmt, verwahrt, gefüllt wird? Eine Mulde, die behält, benutzt wird, überläuft und aufbewahrt? Wie viel kann dieses Gefäss aufnehmen, bis es
sich entleert, überquillt oder zerspringt? Wie viel kann ich halten, bis ich keinen Platzt mehr finde, das alles zu verstauen?
Eine Performance von Nora Aliena Friedlin zwischen befüllen und entleeren über das, was unsere Körper aufnehmen und was in den Zwischenräumen passiert.
Abbildung: NORA ALIENA FRIEDLIN: «Performaces», 2026.
So 6. September bis So. 25. Oktober 2026
Christine Aebi-Ochsner Monotypie
Roland Pulfer Nagel Objekte
Vernissage: So 6. September, 13-17 Uhr.
Begrüssung durch LISA HOLINGER, um 14 Uhr. Danach Einführung durch GREGOR MUNTWILER.
MONOTYPIE VON CHRISTINE AEBI-OCHSNER
Die Monotypie ist ein Druckverfahren, das nicht der üblichen Druckgrafik zugeordnet werden kann, da jeweilen nur ein einziges Original gedruckt wird. Anstelle eines Papiers oder einer Leinwand wird ein gläserner oder eine Acrylplatte als Malgrund gebraucht. Darauf wird die – meist spezielle Ölfarbe aufgetragen.
Die frische Farbe wird von einem Papier aufgenommen und unter einer Druckerpresse ins Papier gepresst, dadurch entsteht auch der typische Abdruck. Die Monotypie ist eine Verbindung von Malerei und Grafik.
ROLAND PULFER
Auf dem Rosshofareal in Basel entdeckte ich Balken und Bretter, in denen Nägel steckten. Ich nahm das Holz nach Hause, verbrannte es und holte die Nägel aus der Asche. Mit einer Zange wäre es einfacher gewesen, aber dann hätten sie ihre ursprüngliche, eigenwillige gewundene Form verloren. Aus diesen Nägel sind meine ersten Objekte entstanden.
Jeder Nagel hat eine Geschichte. Diejenigen die ich gesammelt habe, legen die Dimension Zeit frei.
Abbildungen:
CHRISTINE AEBI-OCHSNER
« S i z i l i e n » , 2 0 17 / 1 8 , M o n o t y p i e n , Ö l u n d P a p i e r , 1 0 8 x 6 4 c m .
ROLAND PULFER
«Nagelobjekt mit Gänterlitüren», 2016, Holz und Eisen, 71 x 51 cm.
Finissage: So 25. Oktober, 11-18 Uhr.
Paradiesli in Sigriswil und Galerie Eulenspiegel
Gregor Muntwiler
Feldenstrasse 87
3655 Sigriswil
T +41 33 251 51 55
info@galerieeulenspiegel.ch
https://galerieeulenspiegel.ch/
